Liebe Bewohner, neben den Aufgaben die ich mir gestellt habe, um die Stadt Altenberg als ganzes zu gestalten stehen wichtige und unerlässliche Aufgaben in den einzelnen Stadt- und Ortsteilen. Die, in meinen Augen, wichtigsten Aufgaben habe ich hier zusammengetragen. Bei weitem erfüllt diese Aufzählung nicht den Anspruch der Vollständigkeit, doch sehe ich diese Aufgaben als Schwerpunkt. Ich biete Ihnen hier, liebe Bürger, die Möglichkeit mich über meine e-mail Adresse, nitschkeart@web.de, zu kontaktieren und mir weiter, hier nicht aufgeführte, notwendige Aufgaben oder Probleme mitzuteilen. Machen Sie rege davon Gebrauch, denn nur wenn ich weiß, was der Bürger benötigt, kann ich diese Aufgaben auch lösen. Ich freue mich auf Ihre Anregungen und Bemerkungen.
Der Stadtteil Altenberg ist nicht nur Namensgeber der Stadt, sondern auch Zentrum. Daher obliegt diesem Stadtteil eine besondere Aufgabe. Für unsere Bewohner ist es der Ort, wo die Verwaltung sitzt, wo ihr Leben organisiert wird. Für viele Gäste ist Altenberg Zielpunkt, Ankunft in der Stadt.
In Altenberg gilt es in erster Linie das Stadtbild weiter zu entwickeln. Der Platz "Büttnerstraße/Rathausstraße", als zentraler Platz im Stadtteil, hat in seiner Gestaltung noch nicht die Wichtigkeit wie es ihm gebührt. Ähnliches gilt für den Bahnhofsvorplatz, den „Eingangsbereich“ in unseren Stadtteil. Hier und für den Bosseplatz werde ich mit den Bürgern Lösungen suchen und finden, die den Stadtteil Altenberg noch attraktiver werden lassen.
Die Beherbergungssituation im Stadtteil Altenberg ist mit den vielen Pensionen und Ferienwohnungen gut aufgestellt. Und doch denke ich, dass ein Hotel durchaus benötigt wird. Warum? Ein Hotel bietet nicht nur die Möglichkeit der Übernachtung, der Beherbergung, auch gastronomisch und kulturell kann so ein Hotel vieles bieten. Hoteleigene Gastronomie bietet nicht nur den eigenen Gästen diesen Service, Bewohner und Gäste der Stadt können diese nutzen und genießen. Ein Hotel verfügt über Räumlichkeiten für Veranstaltungen, in den bestehenden Hotels im Stadtgebiet werden solche Veranstaltungen durchgeführt und neben den Hotelgästen auch den Einheimischen angeboten und diese werden genutzt. Ein breiteres Angebot ist immer eine Bereicherung eben auch für unsere Bewohner.
Im Bereich der Versorgung sind wir im Stadtteil Altenberg, was Lebensmittel betrifft gut aufgestellt. Drei Lebensmittelmärkte, eine Bäckerei. Auch im „Non Food“ - Bereich, gibt es attraktive Angebote und doch sehe ich hier noch Reserven. Märkte oder Einzelhändler in jenem Bereich möchte ich aktivieren gerade im Stadtteil Altenberg zu investieren.
Es laufen zur Zeit Planungen und Gespräche über ein Pflegeheim Standort im Stadtteil Altenberg. Dies ist eine Initiative in die richtige Richtung. Ich werde an diese Gespräche anknüpfen und wenn nötig voran treiben.
Mit dem EUROPark besitzt der Stadtteil Altenberg einen Raum, eine Fläche für Gewerbe und Industrie. Die bestehenden, von der Projektgesellschaft betriebenen baulichen Einrichtungen sind zu einem großen Prozentsatz ausgelastet. Eine gute Voraussetzung. Im gesamten Gelände sehe ich aber noch Reserven. Hier habe ich mir zur Aufgabe gestellt, diese Reserven zu benennen und auszuschöpfen.
Liebe Bewohner von Altenberg und gerade des Stadtteils Altenberg. Wir kennen alle die Situation des Gebäudes Rathaus. Eingebunden in ein Ensemble der 50iger Jahre des letzten Jahrhunderts, bildet es so etwas wie den Mittelpunkt des Stadtteils. Durch seine Funktion als Rathaus ist es das Zentrum der Verwaltung unserer Stadt. Es ist für mich ausgesprochen wichtig, dass gerade dieses Gebäude dieser Rolle gerecht wird. Dazu gehört, ohne Einschränkungen, dass der Turm wieder hergestellt und die Uhr wieder aktiviert wird.
Der Ortsteil Oberbärenburg/Waldbärenburg, ist ein Ortsteil in Altenberg, der durch seine Lage eher der Erholung dient. Hotels und Pensionen stehen hier neben den Eigenheimen und Wohnhäusern unserer Bewohner. Das Hauptaugenmerk liegt mir hier gerade auf der weiteren Gestaltung dieses Ortsteils. Ich möchte hier in enger Zusammenarbeit mit dem Ortschaftsrat und den Bewohner die bestehenden sagen wir „Problembereiche“ besprechen und Lösungen finden. Gute Ansätze sind geschaffen worden. Der Aussichtsturm ist eine Einrichtung, die Oberbärenburg noch bekannter und als Ausflugsziel noch attraktiver gemacht hat. Hier gilt es zu erweitern.
Die Notwendigkeit der Sanierung des Feuerwehrgerätehauses wird von mir akzeptiert und ich werde an der Umsetzung festhalten und diese vorantreiben.
Waldbärenburg, an der Bundesstraße gelegen und damit sehr wichtig in der Wahrnehmung unserer Stadt, muss dahingehend gestaltet werden, dass die vorhanden ungenutzten Gebäude entweder einer Nutzung zugeführt werden oder aber zurück gebaut werden. Auch da sind Anfänge geschaffen, es gilt nun diese um zusetzten. Doch ist es mir wichtig die freiwerdenden Räume im Ortsteil weiter zu entwickeln. Auch hier gilt eine enge Zusammenarbeit mit dem Ortschaftsrat.
Der Ortsteil Bärenfels ist geprägt vom Fremdenverkehr. Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen gehören zum Bild des Ortsteils. Mit dem Wegfall des Einkaufsmarktes fehlt aber ein wichtiger Bestandteil der Versorgung mit den notwendigen Dingen des täglichen Bedarfs. Mit dem Ortschaftsrat möchte ich hier Lösungen finden.
Ganz wichtig ist auch die „Eingangssituation“ in den Ortsteil von der Bundesstraße her. Ich meine das Hotel „Sachsenhof“ und das, gegenüberliegende, „Haus 2“. aus eigener Ansicht weiß ich, dass das Hotel „Sachsenhof“ in dieser Form nicht mehr zu halten ist. Es bestehen auch Pläne für den Abriss und die Neubebauung des Areals. Diese Initiativen werde ich weiter verfolgen und vorantreiben.
Der Kurpark, mit dem Meißner Glockenspiel, muss als kulturelle Einrichtung weiter in den Fokus der Stadt gelegt werden. Die Betreibung liegt der Zeit in der Hand eines Vereins. Dieser Verein leistet unwahrscheinliche Arbeit. Ausschließlich im Ehrenamt werden die Veranstaltungen organisiert und durch geführt. Ich sehe als Stadt die Notwendigkeit, in Absprache mit dem Verein, hier Unterstützung zu geben. Wir benötigen in unserer Stadt mehr kulturelle Angebote und wenn ich als Stadt solch eine Einrichtung wie den Kurpark mein Eigen nennen darf, dann muss ich förmlich diese Angebote unterstützen.
Der Baulastträger der Durchgangsstraße „Alte Böhmische Straße“ ist der Kreis. Hier gilt es den Kontakt auf zunehmen und die Sanierung dieser Straße voranzutreiben. Der Schülerverkehr, der Personennah- und -fernverkehr und auch die Besucher, welche nach Bärenfels kommen oder nach Schellerhau wollen und nicht zu vergessen die Bewohner von Bärenfels, welche diese Straße täglich benutzen müssen, sind es wert, machen es notwendig, dass diese Straße saniert wird.
Der Ortsteil Falkenhain mit seiner Lage am Rande des Stadtgebietes, benötigt den gleichen Fokus wie alle anderen Stadt- und Ortsteile. Durch seine landwirtschaftliche Prägung, erhält der Ortsteil Falkenhain als Wohnort einen Reiz und eine Wichtigkeit. Die dort vorhandene KITA gilt es zu erhalten und zu stärken um junge Familien zu halten oder gar anzusiedeln.
Bei der Gestaltung des Ortsteils Falkenhain möchte ich den Ortschaftsrat unterstützen. Gerade den Platz am Kriegerdenkmal gilt es umfassend zu sanieren. Hier ist es mir wichtige Aufgabe Unterstützung, finanziell, bei der Restaurierung des Mahnmals zu geben.
Die Ortsteile Fürstenau, Fürstenwalde, Müglitz, Gottgetreu ebenfalls am Rande unseres Stadtgebietes und genauso wichtig wie Stadtteil Altenberg oder Geising. Sind sie doch Wohnort. Die exponierte Lage erfordert ein gutes funktionierendes Straßennetz. Durch die extremen Bedingungen im Winter leidet dieses Straßennetz besonders. Hier muss immer wieder viel Geld investiert werden um die Verbindungen zwischen den einzelnen Ortsteilen aber auch zum restlichen Stadtgebiet zu reparieren. Dieses kann nicht reduziert werden, hier müssen wir immer wieder alle Anstrengungen tätigen um den Aufgaben nach zu kommen. Im Winter ist der Aufwand beim Winterdienst immer erheblicher, als in dicht besiedelten Regionen unserer Stadt. Hier zu sparen ist ein falscher weg. Es müssen wieder konstruktive Gespräche mit den ansässigen Betrieben der Landwirtschaft geführt werden. Hat doch der letzte Winter gezeigt, dass die Stadt nur mit erheblichem Mehraufwand diese Aufgabe erfüllen kann. Und wir hatten Glück, was den Einsatz bedeutete.
Der Ortsteil Hirschsprung, gehört mit zum Stadtteil Altenberg. Als Standort des Hotels „Ladenmühle“ benötigt auch Hirschsprung die volle Aufmerksamkeit. Die Zufahrt zur Rennschlitten und Bobbahn ist dabei auch wichtiges Anliegen. Der Bau der Brücke über den „Kohlgrundbach“ ist dabei wichtigste Aufgabe. Hier gilt es eine Lösung zu finden, die Finanzierung zu sichern und den Bau so schnell als möglich zu beenden.
Um unansehnliche und, mit der Zeit, gefährliche Objekte zu beseitigen ist es notwendig mit den jeweiligen Eigentümern ins Gespräch zu kommen. Im Ortsteil Hirschsprung haben wir eine Immobilie, die „Hirschkopfbaude“ die durch ihren Zustand das Ortsbild negativ beeinflusst und jetzt auch schon eine Gefahr für die Nachbarschaft darstellt. Hier werde ich mich dafür einsetzen, dass schnellstens eine Lösung herbeigeführt wird.
Die Problematik, LKW-Verkehr aus dem Steinbruch Bärenstein auf Grund des HRB im Bielatal, werde ich ebenfalls nicht aus den Augen verlieren. Einen so wichtigen Hotelstandort wie das Hotel „Ladenmühle“ kann und darf nicht gefährdet werden.
Die Bielatalstraße als Verbindung zwischen Müglitztal und Altenberg hat eine besondere Wichtigkeit. Hier ist es mir wichtiges Anliegen, diese Verbindung zu erhalten und vor allem in einer guten Qualität zu wissen.
Der Ortsteil Kipsdorf, Kurort, ist auf der Bundesstraße ein Eingangsort für unsere Stadt. In seiner heutigen Struktur zu Beginn des vorletzten Jahrhunderts entstanden, war Kipsdorf viele Jahre Ausgangspunkt für die Urlaubsregion Kipsdorf-Bärenfels-Schellerhau. Die Schmalspurbahn war dabei immer der stärkste Motor. Es ist zugesichert worden, dass der Wiederaufbau nach der Zerstörung durch die Augustflut 2002, in diesem Jahr abgeschlossen wird. Damit bekommt der Ortsteil Kipsdorf wieder einen wichtigen Faktor für den Tourismus in die Hand.
Hier ist es mir dringlichste Aufgabe, den Standort Kipsdorf als Endstation so zu gestalten, dass die Bahn, neben dem Erlebnis Fahrt, als Transportmittel für den Tourismus seine Funktion zurückbekommt. In Zusammenarbeit mit dem Ortschaftsrat und dem Ortsvortseher müssen wir Mittel und Wege finden Angebote zu schaffen, welche dem Touristen entgegenkommen. Die vorhandenen Ideen müssen weiter gedacht werden, so existieren schon klare Vorstellungen über Angebote im Bereich des Verleihs von Fahrrädern und E-Bike´s, ergänzend wären noch E-Car´s oder andere Angebote zu schaffen.
Das Bild des Ortsteils Kipsdorf muss unbedingt verbessert werden. Kontakte zu den Besitzern der leer stehenden Immobilien ist unablässig. Die bestehenden Förderprogramme zum Rückbau bestehender ungenutzter Infrastruktur sind dabei genauso auszuschöpfen, wie die Möglichkeiten der Sanierung und Umnutzung. Ansiedlung von Gewerbetreibenden im Beherbergungsbereich ist mir dabei sehr wichtig.
Der Stadtteil Lauenstein beherbergt eine wichtige touristische Einrichtung in unserem Stadtgebiet, das Schloss, als Osterzgebirgsmuseum besitzt es eine überregionale Bedeutung und ist Ausflugsziel vieler Besucher. Mir ist es wichtigste Aufgabe in Zusammenarbeit mit der Schlossverwaltung, dem Förderverein und dem Ortschaftsrat eine Lösung zu finden, wie das gesamte Schlossensemble in seiner Form erhalten und saniert werden kann. Der zügige Ausbau des Torhauses am Schloss ist unbedingt notwendig. Dabei dürfen die laufenden Reparaturen am und um das Schloss nicht vernachlässigt werden
Ein zweiter Schwerpunkt ist die Grundschule, viel Geld ist in den letzten Jahren da hinein investiert worden, doch gilt es dies weiter zu treiben und fertig zustellen.
Den Stadtteil Lauenstein gilt es weiter in den Fokus der touristischen Vermarktung zu rücken. Die Lage und die Gestalt des Stadtteils, mit seinem Markt und vor allem mit seiner Stadtkirche ist ein Pfund im touristischen Angebot der Stadt Altenberg. Auch hier gilt eine enge Zusammenarbeit mit dem Ortschaftsrat und mit den Bewohnern. Mehr Gäste hilft die vorhandenen gastronomischen Einrichtungen zu stärken und erhalten.
Das Freibad in Lauenstein ist ein weiterer Baustein im Angebot der „Sommerfrische“ der touristischen Palette im Stadtgebiet. Dieses muss erhalten bleiben und es gilt noch vorhandene Reserven zu erkennen und aus zu schöpfen. Ein Konzept zur Betreibung muss erarbeitet und umgesetzt werden.
Den Industriestandort Lauenstein gilt es zu erhalten und zu stärken. Breitbandversorgung ist dabei nur ein Schwerpunkt. Die Autobahn nähe ist dabei von großer Bedeutung.
Wobei gerade der Autobahnzubringer auch Probleme bringt. Ich spreche von Lärmbelästigung durch sogenannte Motorsportler. Hier ist es unabdingbar in Zusammenarbeit mit dem Kreis und der Polizei Wege zu finden um das Problem an zu gehen und eine Lösung zu finden.
Eine Lösung für die Immobilie „Villa Marie“ auf der Müglitztalstraße muss genauso gefunden werden wie für das Bahnhofsgebäude. Hier gilt es mit den Eigentümern zu sprechen und den Sachverhalt zu klären.
Eine Lösung für das „Torhaus“ Teplitzer Straße werde ich mit dem Ortschaftsrat finden.
Der Ortsteil Liebenau ist von der Autobahn kommend der Eingang in unsere Stadt, das macht diesen Ortsteil zu einem Aushängeschild. Als Standort eines großen Landwirtschaftsbetriebes spielt er eine wichtige Rolle bei der Pflege und Gestaltung des gesamten Stadtgebiets, sind es doch diese Betriebe die unsere Stadt pflegen.
Aber auch die ansässigen Handwerksbetriebe spielen eine große Rolle in der Stadt.
Probleme, Sorgen der ansässigen Betriebe und des Ortsteils müssen besprochen und gelöst werden. Der Ortschaftsrat spielt dabei wieder eine wichtige Rolle in der Zusammenarbeit zwischen Stadt, Stadtrat und Ort.
Der Ortsteil Löwenhain ist in erster Linie ein Wohnort mit dörflicher Struktur. Ein Straßendorf mit großzügigen Grundstücken um die Bebauung. Das birgt immer Probleme bei der Erfüllung kommunaler Aufgaben. Wichtig bei der Sicherung des Standortes ist der Schutz von Bewohnern und deren Gut. Die Feuerwehr bekommt da einen wichtigen Stellenwert. Hier im Ortsteil muss neben der Ausrüstung auch das Gerätehaus in Ordnung gebracht werden. Ich werde mit dem Wehrleiter, dem Gemeindewehrleiter, dem Ortschaftsrat und dem Stadtrat eine Lösung erarbeiten um die Kameraden bei ihrer wichtigen Aufgabe zu unterstützen.
Der Ortsteil Rehefeld-Zaunhaus liegt weit ab, am Rande unserer Gemeinde. Aber nur die Lage innerhalb des Stadtgebietes sollte diese Beschreibung zulassen. Rehefeld-Zaunhaus gehört genauso zur Stadt wie alle Stadt- und Ortsteile. Die exponierte Lage von Rehefeld-Zaunhaus, wie auch die geringe Bevölkerung bringt Probleme mit sich, die aber überwindbar sind. Der ÖPNV hat sich weit zurück gezogen, was die umfassende Versorgung betrifft. Gerade in den Schulferien sind die Kinder von Bildung und Freizeit abgeschnitten, da während der Ferien keine Busse diesen Ortsteil anfahren. Hier muss eine Lösung her, zumal die Variante Ski- und Wanderbus nicht mehr Zukunftstauglich sein soll. Es ist unumgänglich eine Lösung zu finden, entweder mit dem RVD oder, da dieses Problem im gesamten Stadtgebiet besteht, über die Errichtung eines eigenen Innerstädtischen Nahverkehrs.
Neben dem Angebot eines öffentlichen Verkehrsmittels ist es notwendig den Ausbau der Verbindungsstraße zum Stadtteil Altenberg in Gang zu setzten. Die Umsetzung der vorliegenden Pläne zum Ausbau der Straße, qualitativ und quantitativ, werde ich unterstützen und mit Nachdruck forcieren.
Eine Einbindung in ein Leitsystem zur Nutzung der Anlagen während der Wintersaison gehört ebenfalls zu einer meiner dringlichsten Aufgaben für den Ortsteil. Ist es doch immer wieder in der Vergangenheit vorgekommen, dass an einigen Plätzen des Wintersport sich alles abspielte und in Rehefeld genügend ungenutzte Kapazität vorhanden war.
Der Ortsteil Schellerhau beherbergt das größte Hotel in unserem Stadtgebiet. Dieser Standort muss der Stadt erhalten bleiben. Es ist mir ganz wichtig mit den Betreibern einen guten engen Kontakt zu halten, deren Probleme zu kennen und gemeinsam Lösungen zu finden. Die Entwicklung des Ortsteils Schellerhau darf aber auch nicht aus den Augen verloren werden. Auch hier ist mir eine enge Zusammenarbeit mit dem Ortschaftsrat und dem Ortsvortseher wichtig und oberstes Arbeitsprinzip.
Schellerhau als Standort des botanischen Gartens hat dadurch auch eine Überregionale Bedeutung. Durch Unterstützung des Betreibers und Unterstützung der Vereine bei der Durchführung der Aktivitäten Rund um den Garten möchte ich helfen die Attraktivität zu erhöhen. Natürlich ist es mir, wie in jedem Stadt- oder Ortsteil, wichtig das Vereinsleben zu unterstützen. Kommen doch solche Aktionen allen, den Bewohnern und den Gästen zu gute.
Auch hier im Ortsteil Schellerhau haben wir die Problematik des Leerstandes. Anfänge wurden gemacht und ein Teil meiner Arbeit wird sein, diese Anfänge weiter zu begleiten und zum Ende zu führen. Der Neubau einer Kläranlage für städtischen Wohnraum gehört zur dringlichen Aufgabe in diesem Jahr.
Der Ortsteil Zinnwald/Georgenfeld beherbergt das zweitgrößte Hotel in unserem Stadtgebiet das Hotel „Lugsteinhof“. Es wird meine Aufgabe sein diesen Ortsteil und somit das Hotel an einen innerstädtischen Nahverkehr anzubinden. So sind die Bewohner flexibler bei der Erledigung ihrer täglichen Aufgaben, gerade bei älteren Bewohnern ist die persönliche Mobilität eingeschränkt oder fehlt gänzlich, dazu wird der Hotelstandort auch noch attraktiver. Kann man doch damit die gesamte Stadt auch ohne eigenes Auto erkunden und erleben.
Das Hotel „Lugsteinhof“ verfügt über das Angebot E-Bikes auszuleihen. Diese Station muss Stützpunkt sein für den Ausbau eines Verleihnetzes im gesamten Stadtgebiet.
Der Stadtteil Bärenstein ist der drittgrößte Stadtteil. Als Industriestandort nimmt er eine wichtige Rolle ein. 2004 von Altenberg eingemeindet gehört Bärenstein relativ kurz zu der Gemeinde Altenberg. Die Infrastruktur in Bärenstein resultiert noch stark aus der Zeit der Selbstständigkeit. Außer der KITA und dem Bürgerhaus, diese wurde nach 2004 saniert und umgebaut. In den letzten Jahren gelang es dem Ortschaftsrat mit mir als Ortsvortseher, die Sanierung des Marktplatzes weiter voran zu treiben. Begonnen in der Zeit vor der Eingemeindung, gilt es die alten Pläne weiter umzusetzen. Aufgrund der fehlenden Mittel konnten bis jetzt nur Teile der Planung umgesetzt werden. Ich bin bestrebt, auch nach auslaufen des Stadtkernsanierungsprogramms, Mittel zu finden, welche einen Fertigstellung des Marktplatzes ermöglichen, einschließlich der Kirchgasse.
Ganz wichtig, da immer wieder Thema in unseren Ortschaftsratssitzungen ist die Sanierung der Schlossstraße. Erst Teile konnten in den letzten Jahren fertig gestellt werden. Hier muss in Zusammenarbeit mit dem Ortsvortseher und dem Ortschaftsrat eine Priorität festgelegt werden.
Bei den kommunalen Immobilien besteht auch im Stadtteil Bärenstein ein Sanierungsbedarf. So stellten sich in den letzten Jahren im Gebäude Schlossstraße 27 erhebliche Mängel ein. Hier ist es mir wichtig so schnell wie möglich Abhilfe zu schaffen in vollem Umfang.
Das Feuerwehrgerätehaus ist auch eines der Neubauten, welche nach der politischen Wende entstanden ist. Doch sind Probleme aufgetaucht, die es unbedingt zu beheben gilt. Hier gilt das gleiche wie für die gesamte Stadt, die Feuerwehr braucht alle Unterstützung bei der Durchführung ihrer verantwortungsvollen Aufgabe.
Schon seit längerer Zeit sehen wir im Ortschaftsrat die Notwendigkeit eines Baugebietes für Wohnraum. Da immer wieder diesbezüglich, an mich als Ortsvortseher und auch an die Ortschaftsräte, Fragen herangetragen wurden, wurde das zu unserem Thema. Der Standort Schlossstraße kristallisierte sich da heraus und wir forcierten die Angelegenheit. Nun wurde uns versprochen an dem Vorhaben festzuhalten. Für mich steht dieses Vorhaben weit oben und ich werde die Planungen im Auge behalten. Auch verfügen wir im Stadtteil Bärenstein um gute Bauplätze auf privaten Grundstücke. Hier gilt es mit dem Ortschaftsrat und dem Ortsvortseher, diese Grundstücke zu erfassen und wenn erforderlich dem Eigentümer Unterstützung bei der Käuferfindung zu geben. Sind doch Wohnraum und Bauflächen in unserer Stadt wichtiger Bestandteil um junge Menschen hier zu behalten oder anzulocken. Gerade im Stadtteil Bärenstein bestehen gute Bedingungen im Bereich der Versorgung.
Auch die KITA benötigt volle Aufmerksamkeit. Das Gebäude ist zwar schon saniert, doch gilt es diesen guten Zustand zu halten. Die Auslastung ist dabei genauso im Fokus zu halten wie der bauliche Zustand.
Weitere Ansiedlungen im Gewerbepark „Schlossmühle“ werde ich vorantreiben. Einerseits durch bessere Vermarktung der Flächen im Netz aber auch durch engere Zusammenarbeit mit den Partnergemeinden, hier in erster Linie mit Glashütte. Um die Attraktivität des Standortes zu erhöhen, ist eines meiner Ziele, einen zweiten Haltepunkt für die Bahn im Bereich der „Schlossmühle“ zu initiieren.
Der Stadtteil Geising ist der zweitgrößte Stadtteil im Stadtgebiet. Ihm kommt eine besondere Rolle zu. Durch die Lage und der baulichen Struktur besitzt Geising einen Reiz der Einmalig ist im Stadtgebiet. Die Situation einer „Einkaufsmeile“ entlang der Hauptstraße, macht Geising zu einem attraktiven Ort zum Einkaufen. Bewohner der gesamten Stadt Altenberg und auch deren Touristen, finden hier einen Raum um Dinge des täglichen Bedarfs kaufen. Diesen Vorteil, diese Besonderheit gilt es aus zubauen, zu fördern. In enger Zusammenarbeit mit dem Ortschaftsrat und dem ansässigen Gewerbeverein werden wir nach Lösungen suchen um die Angebotspalette auszubauen, zu erweitern. Bei der Schaffung eines umfassenden Nahverkehrsangebotes im gesamten Stadtgebiet, gehört es dazu auch den Stadtteil Geising an zu binden, für alle Stadt- und Ortsteile erreichbar zu machen. Die Müglitztalbahn ist eine gute Voraussetzung, doch gerade die Ortsteile ohne Bahnanschluss gilt es besser anzubinden. Nicht nur für die Touristen, sonder gerade für unsere Bewohner ist das wichtig. Versorgung spielt immer eine große Rolle bei der Attraktivität eines Standortes, einer Stadt.
Die Bewohner von Geising bringen viel Kraft und Initiative auf um ihr Stadtbild zu gestalten und angenehm zu halten. Diese Initiativen gilt es zu unterstützen, in dem noch vorhandene, weniger ansehnliche Objekte, zu beseitigen. Es muss unbedingt eine Lösung für die Ruine „Geisinghof“ gefunden und umgesetzt werden. Gerade im „Eingangsbereich“ der Stadt, fällt diese Immobilie negativ ins Bild. Ich plädiere nicht immer und ausschließlich für einen Rückbau, reißt doch so etwas immer ein „Loch“ in die bestehenden Innerstädtischen Strukturen, doch gerade in dem Fall „Geisinghof“ wird die Stadt nicht um diese Maßnahme herum kommen. Eine Nutzung des Grundstückes als Parkraum für Gäste von Geising ist eine Option und wäre eine wichtige Variante. Gerade beim Parkraum gibt es immer wieder Bedarf.
Als Schulstandort, für die Oberschule, konnte sich vor Jahren Geising gegenüber Bärenstein durchsetzen. Wir benötigen in der Stadt Altenberg einen solchen Schulstandort, nun bedarf es umfassender baulicher Maßnahmen um diesen Standort zu erhalten, um „Schule“ durchführen zu können. Ganz gleich ob ich über einen Neubau nachdenke, muss weiter in diese Schule investiert werden. Gerade bei der Bildung soll und darf nicht gespart werden. Aus eigenem Erleben kenne ich das Gebäude und durch meine jetzigen Erfahrungen, die ich als Lehrer sammeln kann, weiß ich wie wichtig gerade das Gebäude für einen erfolgreichen Unterricht ist. In einem angenehmen Gebäude wird gern und lieber gelernt und vor allem gelehrt. Von der Sicherheit für die Lehrer und Schüler ganz abgesehen. Erfahren wir doch derzeitig, was eintritt, spart man an der falschen Stelle.
Neben der Schule ist natürlich der vorhandene Kindergarten nicht aus den Augen zu verlieren. Ständige Reparaturen oder weiter reichende Investitionen sind unablässig.
Der Stadtteil Geising ist Durchgangsort für den Verkehr von Altenberg zur A17. Gerade im Durchgangsbereich haben wir aber mehrere Probleme. Der Einmündungsbereich „Dresdner Straße“ - „Hauptstraße“ ist ein neuralgischer Punkt. Nun lassen sich die Probleme nicht so ohne weiteres durch Rückbau beseitigen. Doch ist es mir eine wichtige Aufgabe nach einer Lösung zu suchen, um eine Entspannung zu erzielen.
Eine wichtige kulturelle Einrichtung ist der „Leitenhof“. Um ihn noch attraktiver zu gestalten ist es notwendig den Parkplatz herzurichten, zu sanieren.